Wo ist die Weiterleitung eingestellt?
Eine Weiterleitung kann an drei Stellen eingerichtet sein. Die DNS-Einträge allein verraten nicht, an welcher. Zusammen mit einem Aufruf der Adresse wird es eindeutig.
Was bedeutet das?
Wenn eine Domain auf eine andere Adresse führt, kann das drei Ursachen haben.
- Im Kundenmenü des Hosters. Viele Anbieter haben für Domains eine Verwendungsart, die sich auf Weiterleitung stellen lässt. Technisch steht dahinter ein kleiner Webserver, der nichts anderes tut.
- Auf Ihrem Webserver. Eine Regel in der Konfiguration, in einer
.htaccessoder in einem Plugin schickt Aufrufe weiter. - Im DNS. Ein CNAME lässt eine Adresse auf eine andere zeigen. Streng genommen ist das keine Weiterleitung, sondern ein zweiter Name für denselben Ort. Die Adresszeile im Browser ändert sich dabei nicht.
Dieses Werkzeug fragt zuerst die DNS-Einträge ab, schaut dann, wem die dahinterliegende IP-Adresse gehört, und ruft die Adresse schließlich auf. Aus der Antwort ergibt sich, welche der drei Ursachen vorliegt.
Kurz gesagt
Der Statuscode sagt, was passiert. Der Eigentümer der IP-Adresse sagt, wo Sie es ändern.
Was kann schiefgehen?
- Die Weiterleitung läuft über mehrere Zwischenstationen. Jede kostet Ladezeit, und Suchmaschinen folgen nur einer begrenzten Zahl davon.
- Sie ist als
302eingerichtet, also als vorübergehend. Für einen dauerhaften Umzug gehört dort eine301hin. - Die Weiterleitung greift nur ohne
wwwoder nur mit. Die andere Variante bleibt leer. - Sie führt von https zurück auf http. Browser zeigen dann eine Warnung.
Wie behebt man es?
Ändern Sie sie dort, wo sie eingerichtet ist. Kommt sie aus dem Kundenmenü, steht der Menüpfad oben im Ergebnis. Sitzt sie dagegen auf dem Webserver, gehört die Änderung in dessen Konfiguration, und der DNS-Eintrag bleibt unberührt.
Fragen, die meist zusammen auftreten: