was macht meine domain?

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Fragen zu Website und Weiterleitung

Vier Adressen führen zu Ihrer Domain. Im besten Fall landen alle vier auf derselben Seite.

Eine Domain, vier Adressen

Mit www und ohne, jeweils über http und über https: Das macht vier Adressen. Jede davon kann woanders landen, bei Ihrer Website, bei einer Fehlermeldung oder bei einer Baustellenseite von früher. Im besten Fall führen alle vier zur selben Seite, und drei davon leiten auf die vierte weiter.

Der A-Eintrag oder ein CNAME bestimmt, welcher Server überhaupt antwortet. Ob dieser Server die Seite dann ausliefert oder weiterleitet, steht nicht mehr im DNS. Das entscheidet der Hoster.

Warum eine Weiterleitung schwer zu finden ist

An drei Stellen kann sie sitzen: im DNS als Umleitungsdienst des Anbieters, in der Verwaltung des Hosters oder im Webserver selbst. Ein Eintrag allein verrät nicht, welche davon greift. Erst der Abgleich zeigt es: Was steht im DNS, und was antwortet die Adresse tatsächlich? Wer beides nebeneinanderlegt, sieht, an welcher der drei Stellen jemand den Schalter umgelegt hat, und weiß damit auch, wo er ihn wieder zurückstellen kann.

Dazu kommt das SSL-Zertifikat: Es gilt immer nur für bestimmte Namen. Fehlt darin das www, warnt der Browser, obwohl die Website selbst einwandfrei läuft.

Wer den Server hat, und wer die Einträge

Die Adresse im DNS ist eine Zahl, und einer Zahl sieht man nichts an. Wem der Server dahinter gehört, verrät erst der Name, der im umgekehrten Verzeichnis dazu hinterlegt ist. Er muss nicht zum selben Anbieter gehören wie die Nameserver, und oft genug tut er es nicht. Deshalb sind der Hoster und der Verwalter der Einträge hier zwei getrennte Fragen mit zwei getrennten Antworten.

Und wenn beides gerade in Bewegung ist: Ein Umzug ist erst durch, wenn nirgends mehr der alte Stand steht. Solange Einträge auf zwei Anbieter zeigen, entscheidet der Zufall, welcher gilt. Auch das lässt sich von außen ablesen.

Was macht meine Domain? Die Antwort in Klartext, frisch aus den Records